......sind bei Maschinenstrickerinnen sehr beliebt und das hat auch ihren Grund.
Obwohl fast alle Maschinen schon "einige Jahre auf dem Buckel haben" sind sie durch ihre gute Verarbeitung immer noch gebrauchstüchtig.
Selbstverständlich kommt es bei diesen Maschinen auch darauf an, wie sie bisher gespflegt wurden.
Wenn sie viel benutz worden sind, heißt das nicht gleich, das sie sehr verbraucht sind, eine gute Maschinenstrickerin pflegt ihre Maschine, säubert und wartet sie regelmäßig.
Bis heute sind fast alle Ersatzteile nach zu bekommen, wobei sich manche Strickmaschinenhändler bereits darauf spezialisiert haben, nicht mehr erhältliche Teile nachbauen zu lassen.
Eine Lochkartenmaschine eignet sich ausgezeichnet für Anfänger.
Man kann zwischen einem Feinstricker und einem Grobstricker wählen.
Der Feinstricker mit hat einen Nadelabstand von 4,5 mm, darauf kann man handelsübliche Garne bis zum Handstricknadelstärke 3 bis 3 1/2 verarbeiten.
Der Grobstricker hat einen Nadelabstand von 9 mm, auf dieser Maschine kann man Garne der Handstricknadelstärke ab 5 bis 8 verarbeiten.
Der beschränkte Musterrapport von 24 Maschen ist für den Beginn völlig ausreichend, es dauert einige Zeit, bis man mit diesem Musterrapport nicht mehr auskommt.
Das Zubehör für diese Maschinen ist vielfältig, aber nach meiner Meinung ist für den Anfang der Spruch
"WENIGER IST MEHR"
bezeichnend.
Wer gut nach schriftlichen Anleitungen arbeiten kann, wird sich selbst in die Maschine einarbeiten können. Geduld und Muße, Konzentration ist für die erste Zeit von großer Wichtigkeit und beschert einem gute Ergebnisse. Mit der Zeit wird man an seinen Ansprüchen wachsen und die gute und konsequente Einarbeitung macht sich dann bezahlt, wenn man weitere Komponente ausprobiert, wie z. B.
- das Doppelbett
- den Umhängeschlitten
- den Abkettschlitten
- die verschiedenen Farbwechsler
- den KG Schlitten
Eine gute Hilfestellung für die Kaufberatung ist die Webseite von KERSTIN MICHLER , hier findet man alle Informationen, die für den Erwerb einer Strickmaschine erforderlich sind, die STRICKSCHULE HAMBURG listet die verschiedenen Maschinentypen auf und deren Zubehör, welches für die jeweilige Maschine verwendet werden kann.
Wichtig für die Entscheidungsfindung der passenden Maschine ist auf jeden Fall:
- was will ich stricken, z. B. Handstrickoptik, feinere Strickarbeiten, nur Socken, großflächige Muster, Intarsienmuster, Lochmuster, Norwegermuster usw.
- wie viel will/kann ich für eine Maschine ausgeben
- man kommt gut mit der zugehörigen Maschinenanleitung zurecht, falls dies nicht der Fall ist......siehe nächste Punkt
- ist in meiner Nähe jemand, der mir eine Maschine vorführen kann und evtl. einen Strickkurs anbietet
- wieviel Platz habe ich für die angedachte "Strickecke"
Das ist nur ein kurzer Auszug aus meinen Gedanken zu einer Lochkartenmaschine.
Ich besitze immer noch eine Lochkartenmaschine, irgendwie kann ich mich nicht von ihr trennen. Sie erscheint mir sehr zuverlässig und da sie keine empfindliche Elektronik hat, wird sie die Vergänglichkeit der elektronischen Maschinen überdauern.
Fragen beantworte ich gerne, bitte richtet Eure eMail an folgende Adresse:
maraudermoni@hotmail.de
Nun wünsche ich viel Spaß bei Eurer Entscheidung 
Moni